Zweitägige Wanderung

Überschreitung Wurzeralm zur Tauplitz

Auf einsamen Pfaden über das beeindruckende Warscheneckplateau

 
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  • Blick über's Plateau
  • Alte, knorrige Zirbenbäume
  • Urweideflächen
  • Händelwurz
  • Unglaublich schön...!
  • Bunte Bergwiesen
  • Hoher Totholzanteil in den Wäldern
  • Kohlröserl
  • Urwald-Feeling!
  • Noch sitzt er ganz ruhig!
  • Wilder Hochwald
  • Karrenfeld mit Lärchen und Zirben
  • Beeindruckende Ausblicke
  • Im Hintergrund das Eiserne Bergl
  • Fantasievolle Formen
  • Petergstamm
  • Die Österreichische Wolfsmilch blüht
  • Suhle
  • Schlund
  • Totholz
  • Ostalpen-Nelke, eine endemische Art
  • Losung von Raufußhuhn
  • Der Angerkogel erhebt sich aus dem Zirbenwald
  • Gams
  • Wild und ursprünglich
  • Genügsam und zart
  • Karrenfeld
  • Steinbrech
  • Alte Bäume und Heidekrautgewächse
  • Lukerhütte
  • Wurzelstock
  • Urweideflächen
  • Pannonischer Enzian
  • Auf der Brunnalm
  • Jede Spalte wird ausgenützt
  • Schluckloch
  • Meerauge
  • Kühfeld
  • Der "grüne Rand" des Toten Gebirges
  • Weite Flächen
  • Verlandetes Meerauge
  • Hochmölbingalm
  • Gott zum Gruß!
  • Hochmölbinghütte, unsere Unterkunft
  • Ennstal und Niedere Tauern
  • Schwarzen See
  • Sturzhahn
  • Steirer See
  • Traweng und Sturzhahn
  • Steirersee Hütten
  • Glasklares Wasser
  • Der Grimming
  • Nach Tauplitz-Ort
 

Termine:

  • Samstag - Sonntag, 17. - 18. Juli 2021
 

Das Tote Gebirge ist die größte zusammenhängende Plateaulandschaft der Ostalpen und birgt in seinem Inneren die größte Steinwüste Mitteleuropas. Das klingt karg und lebensfeindlich, doch bei näherem Hinsehen entdecken wir einen äußerst vielfältigen und abwechslungsreichen Lebensraum. Im Ostteil ist das Warscheneck mit 2388 Meter die höchste Erhebung und daher namensgebend und landschaftsbestimmend. Seine schroffen, steilen Gipfel umgrenzen einen einzigartigen Lärchen-Zirbenwald mit uralten, abgewetterten Bäumen. Es ist der größte seiner Art in den Nördlichen Kalkalpen. Immer wieder hören wir den Ruf eines Tannehähers oder Kolkrabens. Mit etwas Glück können wir Gämse oder sogar einen Steinadler beobachten oder die Spuren von Auerhähnen oder Birkhennen entdecken. 

Oberhalb der Baumgrenze finden wir ein unwegsames und vor allem undurchdringliches Meer aus Latschen, wo uns nur mehr vereinzelt Fichten, Lärchen und Zirben begegnen, die oft seltsame Wuchsformen aufweisen. Darunter wachsen unterschiedliche Heidekrautgewächse. Es ist als schmückten sie bizarre Gesteinsformationen und Karsterscheinungen, wie Dolinen, Rillenkarren oder Wasserschlucklöcher, und geben so der Landschaft ihr unverwechselbares Gesicht. Inmitten dieser Wildnis liegen vereinzelt Bergwiesen, die in früheren Zeiten als Weidegebiete dienten und die aufgrund von Wassermangel aufgegeben wurden. Beim Darübergehen steigt uns ein feiner, aromatischer Duft in die Nase. Vor allem in seinen Randlagen ist dieses stark verkarstete Gebirge grün und reich an seltenen Blumen und Pflanzen. Teilweise finden wir sogar oberflächiges Wasser in Form von kleinen Seen und Bächen. Mit ihren sechs klaren Bergseen ist die Tauplitzalm als größtes Seenhochplateau Europas bekannt. An zweien davon, Schwarzensee und Steirer See umrahmt von Sturzhahn und Traweng, wandern wir entlang.

Durch diese beeindruckende und faszinierende Berglandschaft führt uns unsere zweitägige Wanderung. Von der Wurzeralm aus durchqueren wir das Hochplateau quer durch den Lärchen-Zirbenwald. Im Hochmölbinghaus auf 1683 Meter verbringen wir die Nacht. Am zweiten Tag setzen wir unseren Weg zur Tauplitzalm fort. Unterwegs kehren wir in der urigen Leistalmhütte ein, bevor wir nach Tauplitz-Ort absteigen. Mit dem Taxibus geht es zurück zum Ausgangspunkt.

 

Ausgangspunkt: Spital am Pyhrn
Charakteristik: Ausgedehnte Wanderung auf alpinen Steigen und Wegen, Trittsicherheit und Ausdauer notwendig
Schwierigkeit:  mittel
Dauer:

1. Tag: Treffpunkt um 07:45 Uhr in Spital am Pyhrn, Talstation der Wurzeralm-Standseilbahn.
Gehzeit: rund 6 Stunden.

2. Tag Gehzeit: rund 6 Stunden, Transfer zurück nach Spital am Pyhrn. Rückkunft um ca. 19:00 Uhr.

Teilnehmer: Mindestens 7 / maximal 12 Personen** 
Preise: Erwachsene 78 € inklusive USt., exklusive Nächtigung*, Verpflegung, Seilbahnticket und Rücktransfer (abhängig von der Personenzahl)

Sondertermine für Gruppen gerne auf Anfrage (ab 7 Personen)

* Ausweis mitnehmen für Ermäßigung auf der Hütte
**Die maximale Personenanzahl (pro Guide) richtet sich nach den aktuellen Corona-Verordnungen.

 
 
 

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