Zweitägige Wanderung

Dachsteinplateau: von Nord nach Süd

Ein weitläufiges Karstplateau, stille Bergseen, alte Almen mit blühenden Bergwiesen und gastfreundliche Hütten

 
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  • Guttenberghaus (2146 m)
  • Vor uns liegt das weitläufige Karstplateau
  • Durch alpine Bergwiesen führt unser Weg
  • Unser Weg nach Süden
  • Steinbrech
  • Wolkenstimmung
  • Blick gegen Norden
  • Schafe am Dachsteinplateau
  • Almrausch
  • Blick über's Plateau
  • Bergwiesen
  • Der Eselstein (2556 m)
  • Zart und doch voll Lebenskraft
  • Der Sinabell (2349 m)
  • Blick von der Feisterer Scharte nach Norden
  • Hölltalsee im Abendlicht
  • In der Feisterer Scharte
  • Das Guttenberghaus hoch über dem Ennstal
  • Blick zum Höhenweg und Wasenspitz
  • ©Tourismusverband Haus-Aich-Gössenberg/Julia Mayer
    Die neue Grafenbergalm ©Tourismusverband Haus-Aich-Gössenberg/Julia Mayer
  • ©Tourismusverband Haus-Aich-Gössenberg/René Eduard Perhab
    Grafenbergsee ©Tourismusverband Haus-Aich-Gössenberg/René Eduard Perhab
  • ©Tourismusverband Haus-Aich-Gössenberg/René Eduard Perhab
    Ahornsee ©Tourismusverband Haus-Aich-Gössenberg/René Eduard Perhab
  • ©Tourismusverband Haus-Aich-Gössenberg/René Eduard Perhab
    Gradenbachfall ©Tourismusverband Haus-Aich-Gössenberg/René Eduard Perhab
  • ©Tourismusverband Haus-Aich-Gössenberg/René Eduard Perhab
    Kneippanlage in Weißenbach ©Tourismusverband Haus-Aich-Gössenberg/René Eduard Perhab
 

Termine:

  • Montag, 9. - Dienstag, 10. August 2021
 

Vom Krippenstein überqueren wir das weitläufige Dachsteinplateau mit seinen ausgedehnten Latschenhainen, den uralten Almen mit den bunten Bergwiesen, schönen Karstformationen und genießen den Blick zu den Gletschern und hohen Gipfeln. Besonders der Sinabell (2340 m) zieht unsere Blicke an, wollen wir ihn doch am zweiten Tag besteigen. Nach und nach wird der Weg felsiger, durch die Feisterer Scharte turnen wir über den seilversicherte Aufschwung nach oben. Von der Scharte haben wir einen wunderbaren Blick auf  das Ennstal,  die Niederen Tauern und das schön gelegene Guttenberghaus (2146 m), wo wir die Nacht verbringen.

Nach dem Frühstück steigen wir auf den Sinabell und genießen die Aussicht aus der Vogelperspektive. Dann geht es an seiner Nordseite abwärts durch eine karge Felslandschaft, voller Schrofen, Dolinen und Schlote. Der grüne Hölltalsee wirkt fast unwirklich in der rauen Karstumgebung. Auf der nun folgenden Höhenwanderung über Felsbuckel und Bergwiesen, an Latschendickicht, Schluchten und kleinen Felsmauern vorbei, können wir ausgiebig das Panorama zu den Niederen Tauern genießen. Allmählich verändert sich der Charakter der Landschaft, erste Zirben und Lärchen begleiten uns, bis wir zur Grafenbergalm gelangen, deren Gründungszeit sich anhand von Funden in die Bronzezeit zurückdatieren lässt. Seit 1979 kümmert sich der Dichter und Buchautor Bodo Hell jeden Sommer um rund 120 Kühe und Ziegen und lässt sich von der idyllischen Bergszenerie inspirieren. Die in die Jahre gekommene Hütte wurde 2019 neu errichtet. Falls Bodo Hell nicht gerade bei seinen Tieren ist, können wir von seinem selbstgemachten Ziegenkäse kosten.

Der letzte Wegabschnitt ist vom Wasser geprägt: Grafenbergsee und Ahornsee liegen sanft eingebettet zwischen Felsmauern, grünen Bergwiesen und alten Zirbenbäumen und laden ein zu einer Erfrischungspause. Dann geht es durch ein wildromantisches Hochtal weiter abwärts, des Öfteren queren wir einen kleinen Bach, bevor wir eine Steilstufe überwinden müssen, die zum Teil mit einem Drahtseil gesichert ist. Bei der Jagdhütte Gradenbach besuchen wir den Gradenbachfall, der als Naturdenkmal ausgezeichnet ist. Nun geht es flach ausklingend zur Kneippanlage in Weißenbach, wo wir frische Energie tanken. Ein Taxibus bringt uns zurück nach Obertraun.

 

Ausgangspunkt: Obertraun
Charakteristik: Ausgedehnte Wanderung auf alpinen Steigen und Wegen, Trittsicherheit und Ausdauer notwendig
Schwierigkeit: Mittelschwer
Dauer:

1. Tag: Treffpunkt um 08:30 Uhr in Obertraun, Talstation der Krippenstein-Seilbahn.
Gehzeit: rund 5,5 Stunden.

2. Tag Gehzeit: rund 6 Stunden, Transfer zurück nach Obertraun. Rückkunft um ca. 19:00 Uhr.

Teilnehmer: Mindestens 5 / maximal 12 Personen*  
Preise: Erwachsene 98 € inklusive USt. und Seilbahnticket Krippenstein, exklusive Nächtigung**, Verpflegung und Rücktransfer (abhängig von der Personenzahl)

Sondertermine für Gruppen gerne auf Anfrage (ab 7 Personen)

*Die maximale Personenanzahl (pro Guide) richtet sich nach den aktuellen Corona-Verordnungen.
** ÖAV, DAV, Naturfreunde, ÖTK-Ausweis mitnehmen für Ermäßigung auf der Hütte

 
 
 

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